Das Sautrogrennen - BV Bruckhof

Burschenverein Bruckhof
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Das Sautrogrennen

Sautrogrennen

Geschichte des Sautrogrennens
Im Jahr 1983 fand das Sautrogrennen seinen Ursprung. Urheber dieses feuchtfröhlichen Vergnügens war damals die Lampferdinger Feuerwehr, die aber nur ein einziges mal die Ausrichter dieses Spektakels waren. Vier Jahre später, also 1987, entschloss sich der Burschenverein Bruckhof nach langen Überlegungen das Sautrogrennen selbst in die Hand zu nehmen. Trotz des schlechten Wetters (strömender Regen und nur 10 Grad Wassertemperatur) wurde es zu einem sehr großen Erfolg mit 32 teilnehmenden Bootsbesatzungen.
Am 26. Juli 1987 wurde der erste Startschuss durch den Burschenverein gegeben und die Sautröge wurden im Abstand von einer Minute paarweise zu Wasser gelassen. Zugelassen waren, genauso wie heute, nur originale Sautröge (200 x 75 cm) und selbstgebaute Paddel. Aufgrund der günstigen Strömung durch den vielen Regen der Vortage, legten die ersten Sieger die 4,3 km lange Strecke zwischen der Kronauer Brücke und Bruckhof in einer Zeit von 44 Minuten und 23 Sekunden zurück. Diese Zeit sollte erst im Jahr 1993 unterboten werden.

Highlights der Folgejahre
Im Verlauf der folgenden Jahre nahm das Interesse der Bevölkerung am Sautrogrennen immer mehr zu, so dass sich beim dritten Sautrogrennen 1989 bereits schon 48 Bootsbesatzungen anmeldeten. Entlang der Rennstrecke säumten sich ca. 4000 begeisterte Zuschauer. Im Folgejahr konnte man 62 Sautrogteams verbuchen, die von rund 5000 Zuschauern euphorisch angefeuert wurden.
Die Zahl der Sautröge stieg auch im Jahre 1991 an. Man konnte mit 78 Teams, davon 11 Damenmannschaften einen neuen Rekord verbuchen. Durch das sehr schöne Wetter säumten sich an die 6500 Zuschauer am Ufer der Attel entlang. Der Vorstandschaft gelang es sogar ein Fernsehteam von SAT 1 zu organisieren.

Weitere Highlights des Sautrogrennens
Das 6. Sautrogrennen im Jahr 1992 stellte wieder eine Reihe von Rekorden auf. Nicht weniger als 30 von 113 Sautrögen waren mit mutigen jungen Damen besetzt. Natürlich war wieder das Kamerateam von SAT 1 vor Ort und ein Reporter vom Radio "Charivari" aus Rosenheim verfolgte das Startgeschehen sehr aufmerksam.
1993 ging die Teilnehmerzahl auf 88 Mannschaften zurück. Das Wasser hatte trotz strahlenden Sonnenscheins nur 15 Grad. Zum ersten Mal wurde der Streckenrekord von 1987 mit genau 42 Minuten unterboten.
Das Sautrogrennen im Jahre 1994 war eines der größten und stellte die meisten Rekorde auf. Bei Temperaturen um die 30 Grad Celsius wurden die Zuschauerzahlen auf 6000 - 7000 geschätzt. Die Zahl der Sautröge war auf die Rekordmarke von sage und schreibe 133 Stück gestiegen. Die Entferntesten Mitfahrer waren aus der Nähe von Dresden angereist.
Das Siegerteam von 1995 kam mit einer absoluten Rekordzeit von 39 Minuten und 54 Sekunden in Bruckhof an. Trotz des schlechten Wetters starteten 104 Sautröge, von denen aber zwei Teams frühzeitig wegen körperlicher Schwäche aufgeben mußten.
2005 wurden 144 Teams von der Rampe geschoben um den begehrten Preis für sich zu gewinnen. Die schnellsten waren dabei die Gebrüder Gandl, Michi und Tobias, die sich schon des Öfteren die halbe Sau sicherten. Zum 1. Mal war auch das Bayerische Fernsehen anwesend um an verschieden Stellen die Kamera laufen zu lassen.
im Jahr 2006 wurde erstmals die Rekordmarke des Vorjahres mit unglaublichen 166 Sautröge gestiegen. Unter den Startern befanden sich 45 Damenteams. Das Sautrogrennen von Kronau nach Bruckhof ist wohl weit über die Landkreise hinweg bekannt. Es waren sogar welche mit dem Campingbus aus der Umgebung von München angereist, weil sie mal die 4km auf der Attel miterleben wollten.
Zum 20 Jährige Sautrogrennen Jubiläum 2007 begann der Tag nicht viel versprechend. Es regnete bis zum Mittag und der Start stand am Morgen noch auf der Kippe. Als dann 3 Wetterspezialisten hinzugezogen wurden, stand fest, wir ziehen das Fest durch. Zum Mittag hin spielte die Sonne ihre Kraft voll aus und bot uns zum Start ein nicht ganz Wolkenfreies aber sautrogfreundliches Rennwetter. Am den Start gingen diesmal 130 Teams.Die Starter wurden über drei Rampen in die Fluten der Attel geschoben. Dieser Start hatte zu folge, dass um halb drei alle Sautröge im Wasser waren.

 
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